E-Book-Fieber: Reiseführer digitalisiert?


LibrekaEin digitales Portfolio in Ergänzung zum gedruckten Verlagsprogramm – so könnte schon bald die neue Medienwelt aussehen.

Ein „Digital Rights Management“, wie in der Musikindustrie üblich, soll die Kopierbarkeit der Werke einschränken und Mißbrauch vorbeugen. Neben den virtuellen Riesen wie Libri oder Amazon hat sich nun auch der Börsenverein des Deutschen Buchhandels des Themas angenommen und eine Plattform für Recherche und Vertrieb ins Netz gestellt: „Libreka„, eine zentrale Datenbank mit rund 100.000 Buchtiteln, die nach Bezahlung auf die eigene Festplatte heruntergeladen und dann auf E-Reader übertragen werden können.

Noch sind die Endgeräte keine Kassenschlager wie etwa Apples iPod, können nur Schwarzweiß darstellen und sind recht kostspielig. Aber die nächste Generation, ausgerüstet mit drahtloser Internet-Verbindung zum Buchhandel, ist schon in Vorbereitung und soll deutlich weniger als hundert Euro kosten: Dann wird die Digitalisierung wohl endgültig zum Massenmarkt, das preiswerte E-Monatsabonnement der Tageszeitung per Mobilfunknetz bald selbstverständlich.

Was zeitlos bleibt, das ist der hochwertige Inhalt – begehrte Informationen oder schöngeistige Literatur.

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Kategorien:Magazine

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